Leipziger Religionslehretag 2026

Für die einen fremd, für die anderen faszinierend, für die Entwicklung des Christentums eine der beiden Traditionslinien, schließlich für einen steigenden Anteil unserer Schülerinnen und Schüler die eigene Konfession: Orthodoxes Christentum gehört zu den wichtigen, aber in Lehrplänen wie Lehrbüchern kaum behandelten Themen des Religionsunterrichts. Der 24. Leipziger Religionslehretag nimmt sich diese Leerstelle vor. Er bietet in Vorträgen, Workshops und Seminaren exemplarische Einblicke in orthodoxe Perspektiven auf den christlichen Glauben und Möglichkeiten, diese Perspektiven mit Gewinn in einem evangelischen Religionsunterricht zu thematisieren. Als Referentinnen und Referenten wirken evangelische sowie orthodoxe Lehrkräfte, Geistliche und akademische Theologen mit.


Unter der Veranstaltungsnummer EXTP00662 finden Sie den Religionslehretag auch im zentralen Fortbildungsregister des sächsischen Schulportals.

Anmeldung und Teilnahmegebühr

Die Anmeldung erfolgt dieses Jahr über das sächsische Landesamt für Schule und Bildung (LASuB). Folgende Angaben werden benötigt:

  • Name, Vorname
  • ggf. Titel
  • zwei Workshop-Wünsche
  • Essenswunsch vegetarisch oder nicht vegetarisch
  • Bestätigung, dass die Teilnahmegebühr in Höhe von 15 € passend in bar am Religionslehretag mitgebracht wird


Wichtig: Bitte nutzen Sie für die Anmeldung nicht das Kontaktformular ganz unten auf dieser Seite. Dieses ist lediglich für allgemeine und inhaltliche Rückfragen vorgesehen.

Den Link zur Anmeldung über das LASuB finden Sie in Kürze hier...

Auch in diesem Jahr:

Der RLT als ganztägige Fortbildung


Wie im vorangegenganen Jahr wird der Religionslehretag auch diesmal als ganztätige Fortbildung angeboten. Neben dem Fachvortrag und der anschließenden Diskussionsrunde wird also die Teilnahme an zwei Workshops oder Seminaren möglich sein. Der Religionslehretag endet entsprechend planmäßig um 16:30 Uhr. Informationen zum Ablauf finden Sie unten.

Regelung zur Kostenerstattung

Der Religionslehretag wird als Ganztagsveranstaltung durchgeführt. Lehrkräfte an öffentlichen Schulen stellen bitte einen Dienstreiseantrag digital über das Schulportal. Anschließend können dann Fahrt-, Verpflegungskosten sowie der Teilnahmebetrag nach SächsRKG erstattet werden.

Lehrkräfte an freien Schulen klären die Kostenübernahme vorab bitte mit den jeweiligen (Schul-)Leitungen.

Sollte für die Beantragung eine bündige Übersicht zum Programm des RLT nötig sein, findet sich diese auf dem bald hier eingestellten Flyer.


Programmablauf

Ankommen und Anmelden

Nach Ihrer Ankunft melden Sie sich gerne bei unserem Team an - hier bezahlen Sie die Teilnahmegebühr, bekommen Ihr Namensschild sowie alle wichtigen Informationen.

Begrüßung und Andacht

Traditionell beginnt der Religionslehretag mit einer Andacht.

Vortrag und Diskussion

Details folgen...

Informationen

Informationen zum weiteren Verlauf des Tages sowie ergänzende Ankündigungen.



Mittagessen

Bei einem kleinen Imbiss und einem Getränk gibt es die Chance zu Austausch, Vernetzung & weiterer Diskussion. Auch Informations- und Bücherstände laden zum Verweilen ein.

Workshops und Seminare 1

In Kleingruppen geht es in die Workshops und Seminare. Diesmal werden für jede und jeden Teilnehmenden zwei Seminare/Workshops hintereinander stattfinden.


Nähere Informationen zu den Inhalten finden Sie in Kürze weiter unten auf dieser Seite.

Workshops und Seminare 2

In Kleingruppen geht es in die Workshops und Seminare. Diesmal werden für jede und jeden Teilnehmenden zwei Seminare/Workshops hintereinander stattfinden.


Nähere Informationen zu den Inhalten finden Sie in Kürze weiter unten auf dieser Seite.

Ende

Der Abschluss findet in den Workshops bzw. Seminaren statt.


Wir wünschen Ihnen eine gute Heimreise!

Workshops und Seminare

  • Ergänzungen folgen demnächst...

Workshop 1


Jesus und die Pyramiden


Koptisch-Orthodoxe Christen im Spannungsfeld zwischen Pharaonischer Sprache im Gottesdienst, der Heiligen Familie in Ägypten und dem Insha'allah der ägyptischen Christen


Marika Baltruschat
Frank Lange

  • Beschreibung folgt...

Workshop 2


Titel folgt...


Untertitel folgt...









Dr. Sylvia Kleeberg-Hörnlein
  • für die Grundschule
  • Titel und Beschreibung folgen...

Workshop 3


Bilder des Unsichtbaren


Begegnung mit Ikonen in der Sekundarstufe I








Prof. Dr. Frank M. Lütze

Ikonen sind die vielleicht bekannteste Ausdrucksform orthodoxer Glaubenspraxis. In ihrem festgelegten Aufbau und ihrer hieratischen Bildsprache können sie ernst und erhaben und zugleich denkbar alltagsfern wirken: Das macht eine didaktische Erschließung für nichtorthodoxe Jugendliche, die kein Kunstunterricht ist, sondern dem religiösen Gehalt der Ikonen Raum geben möchte, zu einer echten Herausforderung. Der Workshop stellt neuentwickeltes Material zu Ikonen für die Klassenstufen 6-8 sowie 9/10 vor.

Workshop 4


"Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen"


Die Grabeskirche in Jerusalem als eine interkonfessionelle WG - Begegnungen mit der Orthodoxie (Sek I und II)


Christiane Donath

Es geht um einen Dokumentarfilm und dessen gewinnbringenden Einsatz im Unterricht.


  • Titel und Beschreibung vorläufig.
  • Ergänzungen folgen...

Workshop 5


Christus neu entdecken



Orthodoxe Zugänge zu Christologie und Soteriologie (Kl. 10-13)



Johanna Fabel

Wie verändert sich der Blick auf Christus und Erlösung, wenn wir von orthodoxen theologischen Perspektiven aus neu auf zentrale Fragen des Glaubens schauen? Der Workshop eröffnet neue Zugänge zu Christologie und Soteriologie ausgehend von Positionen des orthodoxen Christentums. Im Mittelpunkt steht Christus als der menschgewordene Logos und die Frage, was Erlösung für das Menschsein bedeutet.

Dabei werden unterschiedliche Akzente orthodoxer und westlicher Theologie erschlossen und mit Fragen verbunden, die Jugendliche heute bewegen: Wer bin ich? Wozu bin ich da? Was bedeutet ein gelingendes Leben?

Praxisnahe Unterrichtsbausteine und Materialien zeigen, wie orthodoxe Perspektiven im Religionsunterricht der Klassen 10–13 spannend, herausfordernd und lebensnah umgesetzt werden können.

Workshop 6


Titel folgt...



Untertitel folgt...





N.N.
  • Beschreibung folgt...

Seminar 1


Orthodoxe Kirchen? Ostkirchen?


Ein Blick auf die konfessionelle Landkarte in historischer und aktueller Perspektive


Prof. Dr. Klaus Fitschen

Serbisch-, Griechisch-, Russisch-, Bulgarisch-, Rumänisch-, Ukrainisch-Orthodoxe: Von den Mitgliedern dieser „Ostkirchen" leben mindestens zwei Millionen in Deutschland. Warum sind sie „anders“ als das uns vertraute „westliche“ Christentum? Das lässt sich nur historisch erklären. In dem Workshop soll also eine konfessionskundliche Zeitreise unternommen werden, die Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten erschließen hilft und in aktuelle ökumenische Fragestellungen mündet.

Seminar 2


Orthodoxer Glaube im Alltag



Orientalisch-orthodoxe Kirchen in Sachsen



Dr. Verena Böll

Syrische, irakische, indische, ägyptische, eritreische Kinder gehen seit einiger Zeit in sächsische Schulen. Das Leben dieser orthodoxen Christen ist von einer tiefen Gläubigkeit geprägt. Auch im Alltag ist der Glaube stets präsent und zeigt sich unter anderem in einer starken Bibelfestigkeit. Die orthodoxen Kirchen des Orients und Afrikas gehören zu den orientalisch-orthodoxen Kirchen. Als solche werden diejenigen Kirchen (oder deren Nachfolger) bezeichnet, die an der vierten Ökumenischen Synode, dem Kirchenkonzil von Chalcedon, im Jahr 451 teilnahmen aber deren Beschlusse ablehnten. Im Workshop werden grundlegende Kenntnisse zu den orientalisch-orthodoxen Kirchen in Sachsen erarbeitet und die Möglichkeiten zur Begegnung anhand von didaktischen Karten ausprobiert.

Seminar 3


Titel folgt...



Untertitel folgt...




N.N.
  • Beschreibung folgt...

Seminar 4


Zwischen den Welten: in Deutschland ankommen und Heimat bewahren


Ein Gespräch mit ukrainischen Geflüchteten


Andreas Rostalski


Im Zuge des Ukrainekrieges machten sich viele Menschen auf, um Schutz zu suchen. Mit traumatischen Erlebnissen sowie Sorgen um die Heimat und dort verbliebene Angehörige im Gepäck kommen sie ohne Sicherheit darüber an, wie lange sie bleiben werden. In diesem als Gespräch geplanten Seminar berichtet eine in einem Hilfsverein engagierte, ukrainische Mutter von ihren Erfahrungen mit dem Schulalltag des Kindes sowie von Chancen und Herausforderungen des neuen Lebens hier.

Seminar 5


Titel folgt...



Untertitel folgt...


N.N.


  • Beschreibung folgt...